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Christine ist gut aus Kenia zurückgekommen. Der Einsatz war wieder sehr beeindruckend und herausfordernd. Jeder zweite rief: „Hello Christine“ oder “ Jambo Mama, welcome back!“. Kenia versank im Regen, aber die Kinder sangen und tanzten vor Freude zur Begrüßung. Überall Wasser und Schmutz und keine Aussicht auf Besserung und doch ist da diese unbändige Lebensfreude!
Aber nicht nur die Begrüßung ging Christine „unter die Haut“, wie sie selbst sagt, sondern auch die widrigen Lebensumstände der Menschen. Die Betroffenheit ist immer wieder sehr groß, an diese Bilder kann man sich nicht gewöhnen. Noch dazu sind die Lebensmittelpreise in den letzten Monaten wieder drastisch gestiegen.

Christine hat auch den Wahlkampf und das Geschehen um die Präsidentenwahl in den letzten Wochen in Kenia miterlebt. Die Lage war sehr unsicher. Dementsprechend schwierig war es, die organisationellen Belange für die Kinder, die Einkäufe, die Besuche bei den Familien und in den Schulen durchzuführen. Aufgrund von gesetzlichen Änderungen waren schon im Oktober die Abschlussprüfungen, d. h. manche Dinge ließen sich nicht aufschieben. Und das nächste Schuljahr musste organisiert werden. Christine versuchte wie immer ihr Bestes zu geben, zu helfen mit Geld und ohne Geld und mit viel Mut.